Eisenbahn digital

Nach der auf der Bremer Messe begonnenen Digitalisierung der Dioramenplatten hat sich doch einiges verändert: aus einem kleinen Gleisstück sind nun ein großer Rangierbereich und eine um alle Platten herumlaufende Eisenbahnstrecke geworden.

An der Basis hat sich jedoch nichts verändert: die Anlage wird noch immer mit einer auf den Roco-Komponenten basierenden Steuerung bedient. Das System hat (mindestens) einen ganz entscheidenden Vorteil: die gesamten Komponenten können einfach und preiswert selbst gebaut werden. Neben den ganzen notwendigen Decodern (Weichen-, Signal- und Schaltdecoder), können auch die Bausteine zur Kopplung von Eisenbahn und PC sehr einfach selbst gebaut werden. Wie man eine normale Roco-Zentrale in einen Booster umbaut, habe ich ja bereits in diesem Artikel beschrieben.

Ein weiterer, großer Vorteil der Digitalisierung der Module liegt in der deutlich einfacheren Verkabelung. Im Grunde würde es reichen, eine zweiadrige Leitung von links nach rechts durchzuziehen und alle Verbraucher dort anzuhängen. In der Praxis bewährt es sich aber, die Platten in mehrere Stromkreise aufzuteilen. Ich habe derzeit drei Stromkreise: einer für den Fahrstrom der Züge und zwei weitere, die jeweils 2m Diorama mit Schalt- und Lichtstrom versorgen.

Bei meinen Dioramenplatten (diese werden jeweils streifenweise miteinander verschraubt) ergibt sich somit eine Verkabelung von vorne nach hinten. Auf dem rückwärtigen Teil der Platten werden die Leitungen dann zur Zentrale geführt.

Digitalmodul für Messen und Ausstellungen
Verkabelung
Digitaldekoder und sonstige elektronische Komponenten
Steuerung mit dem PC
   

 

 

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